2009-10-17

impressions

spontanitaet ist ein nationsspaltender begriff. man waere es gern, aber wer plant nicht auch gern?
planungen lernen wir hier alle ganz schnell zu vergessen. ist es nicht auch eine gewisse art von druck, staendig informationen abgeben und parat haben zu muessen? was weiss ich, was ich heute mache, erstmal nen caffé. dann greift man zum telefonino.
so wird dann aus dem caffé und eis um halb neun
nach - nach langer zeit mal wieder - zwei verleiteten vodka lemon fuer zwei euro sassen wir auf einem berg, gute 600 meter hoch, sowas hab ich noch nicht gesehen. die stadt zu fuessen. die ganze stadt zu fuessen, linker hand erstrecken sich die vororte bis hin zu portofino, rechter hand geht der blick an der kueste entlang bis nach san remo. sternenklare nacht. kilometerweiter blick. und millionen lichter auf dem land, in den bergen, auf dem meer, oben am himmel. ooh che bellissima!!
bei allem gelaechter aber leider schon wieder vergessen, auf die uhr zu schaun und schon wieder vergessen, dass man um sieben aufgestanden ist und schon wieder vergessen, dass man auch wieder um sieben aufstehen muss. but it was definitely worth it!

und eben so worth it war es, samstag nacht die entscheidung zu faellen am naechsten tag mit dem zug die kueste entlang nach portofino zu fahren. dem wohl schoensten stueck erde, was meine augen bisher gesehen haben. die sonne bringt das tuerkise wasser zum glitzern und erstreckt sich ueber den riesigen felsen, in deren buchten das paradis versteckt ist.
portofino - das wohl kleinste aber schoenste und bereuehmteste dorf der welt, eigentlich nur so famoso, weil es so schoen ist. und weil es dort mal gute zehn grad waermer ist.
und was ist noch pro? autofrei. und was noch? das eis!

so laessts sich ende oktober doch leben ... (: